Pinneberg 19.03.2016

Parkplatz soll für Flüchtlinge genutzt werden

Eine Teilfläche des Parkplatzes an der Hochbrücke soll genutzt werden, um ca. 40 Flüchtlinge in Pinneberg unterzubringen.

Ein Rundschreiben der Stadtverwaltung im Namen der Bürgermeisterin Urte Steinberg vom 18. März an die Anlieger des Parkplatzes kündigt die Stadverwaltung die mögliche „Nutzung einer Teilfläche des Parkplatzes an der Hochbrücke für die Unterbringung von Flüchtlingen“ an.

Hintergrund ist die weiter steigende Anzahl an Flüchtlingen, die in der Stadt untergebracht werden müssen. In dem Rundschreiben ist die Rede von ca. 600 Personen, die bereits untergebracht sind.

Im Ergebnis ist der Standort an der Hochbrücke einer von mehreren Standorten, der jetzt in die Detailprüfung geht.

Das Ergebnis der Untersuchungen wird am 26. April 2016 in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Kleingartenwesen präsentiert. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Rathaus.

Darüber hinaus sollen die Anlieger zu einer Informationsveranstaltung eingeladen werden sobald Details zur Planung vorliegen.

Meinung:

Trotz des oft zitierten Mangels an Parkplätzen in Pinneberg wird der Parkplatz unter der Hochbrücke kaum genutzt. Insofern bietet sich die vorgesehene „Teilnutzung“ geradezu an. Insofern sehe ich als betroffener Anlieger die geplante Nutzung positiv entgegen.

Zwar bietet die nahe gelegene Skatebahn unter der Brücke für die Jugendlichen einen idealen Platz zum „Herumlungern“, aber das ist ehe die Folge der gegenwärtigen Perspektivlosigkeit. Je ehe wir sie mit Jobs und Ähnlichen in die Gesellschaft integrieren, je besser für alle.

Das Rundschreiben sowie Nutzungsplan können hier als PDF heruntergeladen werden.
Rundschreiben Stadtverwaltung vom 18.03.2016

Dave
Ein Original-Tyke aus Yorkshire UK. Wuchs während der 70er auf, was sein Musikgeschmack nachhaltig beinflusst hat, er weiß aber, dass auch heute gute Musik gemacht wird. Liebt Musik, WordPress, HSV (jetzt erst recht), Rugby League, Istanbul und Bier - man gönnt sich ja sonst nichts. Zu Rechtsschreibfehlern. die meisten Texte sind durch duden.de geprüft. Aber man weiß ja nie...

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