Tatort: Das war’s denn?

Die Altenpflegerin Sabrina Dobisch wird Zeugin eines Verkehrsunfalls und versucht beherzt, das Leben des jungen Fußgängers Christian van Meeren zu retten. Anschließend beschuldigt sie die Autofahrerin Doris Ackermann des vorsätzlichen Mordes.

Das war’s also? Dafür hat man einige Tage die Schauenburgerstraße abgesperrt, dafür hat man die Existenz umliegenden Händler auf’s Spiel gesetzt?

Man denkt vorrangig an den leidgeprüften Fischhändler in der Rübekamp, der absolut gar nichts von dieser Sendung abgewinnen kann, aber darunter leiden musste, dass die Tage kaum ein Kunde bis zu ihm durchdringen konnte.

Man denkt auch an den Autohändler gegenüber, der sich so darüber gefreut hat, dass für ihn kostenlose Werbung gemacht wurde. Aber wo denn? Ganz kurz konnte man sein rotleuchtendes Schild sehen, aber ob ihm das zusätzliche Kunden einbringt, darf man bezweifeln.

Und ob es dem Friseur zusätzliche Kundschaft einbringt, sei eigentlich auch dahingestellt. Die Pinnebeger erkennen den Laden, klar. Aber wer sollte sonst auf die Idee kommen, dass das Ganze in Pinneberg stattfindet?

Stattdessen sehen wir einen Unfall in einem Blumenladen, den es nicht gibt. Die Unfallverursacherin speist in einem Kaffeehaus, das extra für die Sendung eingerichtet wurde.

Dann redet die Stadt Pinneberg vor den Aufnahmen davon, dass man das alles nur wegen der Publizität gemacht hat und man wenig Geld für diese Sperrung bekommen hat? Und wir wundern uns darüber, wieviele Schulden diese Stadt angehäuft hat? Diese offensichtliche Unfähigkeit tut schon weh!

Übrigens, die Sendung an sich war nicht schlecht. Etwas unlogisch, aber spannend. Immerhin.

Und wer’s verpasst hat: Das Video ist noch für einigen Tagen in der ARD Videothek zu sehen

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