Abenteuer in einer norddeutschen Landschaft

die Zukunft der KSS

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Eine besorgte Pinneberger Mutter ruft zu einer Demonstration auf und holt sich dafür eine öffentliche Rüffel vom Schulelternbeirat ein.
In den Schulen Pinnebergs geht es zur Zeit heiß her. Was den Kindern von den Dächern pfeifen, wird zwar vom Bildungsministerium gefordert,  ist meinen Recherchen zufolge aber (noch) gar nicht entschieden: Nämlich, dass die Karl-Sörensen-Schule mit der Georg-Kerchensteiner-Schule zusammengelegt werden soll, und die Kinder der KSS sollen bald den langen Weg in den Schülenhorn antreten. Die Kinder wurden nach ihren Angaben von den KlassenlehrerInnen darüber informiert.

Aus der Presse
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Schön: Die Eltern haben bisher noch keine offizielle Verlautbarung diesbezüglich erhalten – nur was man in der Presse lesen konnte und halt aus den Inhalt der beiden „Eltern“-Briefe. Eltern in Klammern, weil „Frau X handelt mit ihrer Aufforderung zur Demonstration nicht im Namen der Schule und auch nicht im Namen des Schulelternbeirates, sie vertritt leidglich ihre Meinung als besorgte Mutter“ (Quelle: Elternbrief vom 23.3.2009 von der Schulelternbeirats-Vorsitzende). Was natürlich in Ordnung ist, kann und soll sie tun. Ein Paar Sätze weiter heißt es… „Bei aller Arbeitsintensität, die mir die eigenmächtige Handlung von Frau X eingebracht hat….“. Schade, dass sich die Eltern gegenseitig die „Schädel einschlagen“, denn die Stadt ist ein mächtiger Gegner. Und, aus vergangenen Erfahrungen, gibt es kein Grund anzunehmen, dass die Politik im Sinne der Kinder handelt – zu konfus war die Schulpolitik in den vergangenen Jahren:

Vor mehr als 10 Jahre wurde beispielsweise unser Einspruch beim Ministerium in Kiel stattgegeben weil „die Auslegung der Stadt Pinneberg nicht im Einklang mit dem Schulgesetz steht“. Es ging um die Praxis der Stadt Pinneberg, Kinder beim Wechsel auf die Realschule zu weit entfernten Schulen zu schicken, weil die Kinder, die am Rande der Stadt wohnten, in die sich in der Stadmitte befindliche Karl-Sörensen-Schule geschickt wurden, während Kinder, die in der Stadt wohnten, zu Schulen am Rande der Stadt gehen mussten…. Diese Praxis wurde erst letztes Jahr aufgegeben.

Nun wird schon wieder gespielt. Weil die Kapazitätsprobleme in der Johannes-Brahms-Schule wohl nach all den Jahren nicht gelöst sind, schauen sich die Politiker um Lösungen um. Da wurde unter anderem die Möglichkeit besprochen, die Karl-Sörensen-Schule in die Georg-Kerchensteiner-Schule zu verlegen, weil diese zu wenig Kinder habe. Dann könnte man Schüler von der Brahms-Gymnasium in die (ehemalige) KSS schicken.

Aber, wie wir erfahren, gibt es auch in Egenbüttel (Pinneberger Rageblatt) noch freie Kapazitäten – vielleicht wird der Platz in der KSS doch nicht gebraucht?

Heute sollte die Demo stattfinden. Meine Tochter, die auf der KSS geht, weiß nichts davon…

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