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	<title>David Scott &#187; Musik</title>
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	<description>Alter Hund, neue Tricks...</description>
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		<title>The October Road</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Judie Tzuke ist hierzulande, wenn überhaupt, für ihr Hit &#8220;Stay With Me Till Dawn&#8221; bekannt, das in 1979 die Britischen Charts stürmte. In Deutschland hatte sie unverständlicherweise damit weniger Erfolg. Und fleißig ist sie, die Judie. In 30 Jahre hat sie ca. 20 Produktionen veröffentlicht, die meisten auf ihre hauseigene Plattenfirma &#8220;Big Moon Records&#8221;. Sampler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.davidscott.de/2012/01/the-october-road/octroad/" rel="attachment wp-att-2191"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2191" title="octroad" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2012/01/octroad-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Judie Tzuke ist hierzulande, wenn überhaupt, für ihr Hit &#8220;Stay With Me Till Dawn&#8221; bekannt, das in 1979 die Britischen Charts stürmte. In Deutschland hatte sie unverständlicherweise damit weniger Erfolg.</p>
<p>Und fleißig ist sie, die Judie. In 30 Jahre hat sie ca. 20 Produktionen veröffentlicht, die meisten auf ihre hauseigene Plattenfirma &#8220;Big Moon Records&#8221;. Sampler und Best ofs kommen noch hinzu</p>
<p>Heutzutage handelt es sich fast um ein Familienunternehmen. Judie singt, wird unterstützt an den Vocals von ihren Töchtern Bailey und Tallula. Und produziert wird sie von Partner Paul Muggleton, ihrem Partner, sowie langjähriger Weggefährte Mike Paxman.</p>
<p>Dass sie immer noch auf höchstem Niveau performt, zeigt nun October Road, eine CD, die sie in 2011 &#8220;On The Road&#8221; aufgenommen hat. October Road ist ein Potpourri alter Klassiker und neue Songs. Nicht fehlen darf natürlich &#8220;Stay With me Till Dawn&#8221;, das aber nicht unbedingt das Höhepunkt dieser Scheibe ist.</p>
<p>&#8220;Bring The Rain&#8221; nämlich bringt den Saal zum Beben. Eine Gitarrensolo der Extraklasse, am Besten hört man diese Lied nicht im Auto, man könnte eventuell sonst vor Freude in den Graben fahren!!</p>
<p>Das fast madrigalartige &#8220;For You&#8221;, Judie&#8217;s erste Single, darf natürlich nicht fehlen und wird accapella von den drei Frauen gesungen, eine mutige Sache, die an sich mit ein paar Abstrichen sehr gut gelungen ist.</p>
<p>Und dass Judie es immer noch drauf hat, zeigt das Lied &#8220;If&#8221; von dem in 2010 veröffentlichten Album &#8220;Moon On a Mirrorball&#8221;. Das Lied, das auf <a title="If von Rudyard Kipling" href="http://www.poemhunter.com/poem/if/">einem Gedicht von Rudyard Kipling</a> basiert, wird toll umgesetzt und bildet einen würdigen Abschluss mit Gänsehaut zu einer wirklich gelungenen CD. Ich freue mich wirklich sehr, mehr von Judie zu hören.</p>
<p>Meine Bewertung 9/10 Punkte</p>
<p>Trackliste<br />
1. Enjoy the Ride<br />
2. Under the Angels<br />
3. Secret Agent<br />
4. Faith<br />
5. Submarine Boy<br />
6. Come Hell or Waters High<br />
7. One Minute<br />
8. Bring the Rain<br />
10. I Will<br />
11. Sukarita<br />
12. Stay with me &#8217;till Dawn<br />
13. Sportscar<br />
14. For You<br />
15. If</p>
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		<title>Türkisches YouTube Fiasko</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2010/07/turkisches-youtube-fiasko/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich war der Plan, während ich hier bin, ein wenig über die türkische Musikszene zu berichten, und diese Berichte mit ein paar YouTube Videos zu untermalen. Diese Pläne sind aber durchkreuzt worden: Seit dem 16. Mai 2010 ist der Zugang zu YouTube von der Türkei aus nicht möglich. Diese Tatsache beruht auf mehrere Klagen, überwiegend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war der Plan, während ich hier bin, ein wenig über die türkische Musikszene zu berichten, und diese Berichte mit ein paar YouTube Videos zu untermalen. Diese Pläne sind aber durchkreuzt worden: Seit dem 16. Mai 2010 ist der Zugang zu YouTube von der Türkei aus nicht möglich.</p>
<p>Diese Tatsache beruht auf mehrere Klagen, überwiegend gegen einzelnen Videos, die für die Türkei beleidigend wären.</p>
<p>Die türkische Regierung steht nicht hinter dieser Blockade und hat, laut Staatspräsident Abdullah Gül, seine Offizielle instruiert, ein Weg zu finden, diese Blockade aufzuheben.</p>
<p>Betroffen sind alle Musiker in der Türkei, die ihre Musik präsentieren wollen, sowie natürlich alle anderen Musiker, die in der Türkei verkaufen wollen. Nur ein Türkisches Problem?</p>
<p>Wir wollen wir nicht vergessen, dass es vor nicht allzu lange Zeit eine Sperre von vielen deutschen Videos bei YouTube in Deutschland gegegeben hat, und auch heute viele Videos von aus Deutschland nicht angesehen werden können.  Fast alle Musiker-Websites heutzutage bedienen sich von YouTube. Es ist so einfach; hochladen, verlinken und fertig! Die Musikszene verlässt sich zu sehr auf solchen Portals wie YouTube verlässt.</p>
<p>Dabei gibt es durchaus andere Möglichkeiten. Mit Wordtube (für WordPress) in Verbindung mit dem JW Player, kann man seine Videos problemlos selbst hochladen und auf seine Website präsentieren. Und man ist von keinem Anbieter wie YouTube oder Vimeo abhängig.</p>
<p>Nach meiner Rückkehr nach Deutschland in August, werde ich auf  <a href="http://www.music-movment.com">The Music Movement</a> ein Tutorial einstellen, wie man diese Möglichkeit effektiv nutzen kann.</p>
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		<title>Summer Jazz &amp; die Gastronomie</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2009/08/summer-jazz-die-gastronomie/</link>
		<comments>http://www.davidscott.de/2009/08/summer-jazz-die-gastronomie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 13:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pinneberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Pinneberg bereit für Veranstaltungen wie das Summer Jazz Festival? Nach dem Summer Jazz Festival für dieses Jahr nun vorbei ist, aber in diesem Monat mit dem Schlagerfestival noch eine Großveranstaltung bevorsteht, muss man sich mit dieser Frage auseinandersetzen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1242" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-1242" href="http://www.davidscott.de/summer-jazz-die-gastronomie/shaka/"><img class="size-thumbnail wp-image-1242" title="shaka" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/08/shaka-250x225.jpg" alt="Tom Shaka mit Tony Sheridan" width="250" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tom Shaka mit Tony Sheridan</p></div>
<p>Ist Pinneberg bereit für Veranstaltungen wie das Summer Jazz Festival?</p>
<p>Nach dem Summer Jazz Festival für dieses Jahr nun vorbei ist, aber in diesem Monat mit dem Schlagerfestival noch eine Großveranstaltung bevorsteht, muss man sich mit dieser Frage auseinandersetzen</p>
<p>Ich stelle diese Frage auch so provokant aufgrund der Ereignisse nach dem Konzert von Caro am Donnerstag Abend. Es mag nicht so bekannt sein, aber es ist so, dass die Künstler Gutscheine bekommen, damit sie nach ihrem Auftritt im Ratskeller noch etwas zu essen bekommen.</p>
<p>Dummerweise aber hat Caro ein wenig überzogen, fast eine Stunde  &#8230; sehr zur Freude der Zuschauer. Aber, bis das Konzert zu Ende war und die Instrumente und sonstiges Equipment abgebaut und eingepackt war, war es schon kurz vor Mitternacht, und das Ratskeller hatte schon zu. Nun, dann geht man halt zur Scheune (jetzt aber als zahlende Gäste), ist nur ein paar Schritte&#8230;</p>
<p>Das Entourage um die Künstlerin zählte nun bestimmt 12 bis 15 Leute, die alle Hunger und Durst hatten. Aber die Mitarbeiter der Scheune waren schon an Tische hereintragen und meinten, sie würden gleich zu machen.</p>
<p>Erstens gibt das ein trauriges Bild für Pinneberg ab, zweitens muss man die Frage stellen, ob die Scheune in den Zeiten der Wirtschaftskrise (wo besonders auch die Gastronomie betroffen ist) nicht jeden Gast nötig hat? Wie kann man nach so einer Veranstaltung, wenn man davon ausgehen kann, dass noch viele Leute in der Gegend herumrennen, so früh schliessen?</p>
<p>Auf dem Weg nach Hause kam ich an den Portugiesischen Restaurant an der Ecke Elmshorner Straße vorbei. Es war brechend voll &#8211; sagt schon alles finde ich.</p>
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		</item>
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		<title>Petition ggn. Erhöhung GEMA Live-Gebühren</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2009/06/gema-live-gebuhren-bis-600-teuerer/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 10:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe folgende Email von André Brüning von Viking Musik erhalten. Es geht um geplante enorme Gebührenerhöhungen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1149" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-1149" href="http://www.davidscott.de/gema-live-gebuhren-bis-600-teuerer/l_393f9de3f640495d9db2c13337519ec9/"><img class="size-thumbnail wp-image-1149" title="l_393f9de3f640495d9db2c13337519ec9" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/06/l_393f9de3f640495d9db2c13337519ec9-250x250.jpg" alt="Bil (c) Rainer Merkel" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Bild (c) Rainer Merkel</p></div>
<p>Ich habe folgende Email von André Brüning von Viking Musik erhalten. Es geht um enorme Gebührenerhöhungen seitens der GEMA für Live-Veranstaltungen. aus Zeitgründen (bin gerade auf dem Sprung nach England für ein paar Tage) und aus Gründen der Dringlichkeit drucke ich diese Email im Nachfolgenden in seiner Gesamtheit ab:</p>
<blockquote><p>Hallo Freunde,</p>
<p>dieses hier ist kein Newsletter, sondern eine wirklich  große Bitte an euch alle an der folgenden Petition des Bundestages  teilzunehmen:</p>
<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517">https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517</a></p>
<p>Die Registrierung ist sicher und läßt sich innerhalb  von 2 Minuten bewerkstelligen. Die Datenschutzerklärung ist in Ordnung und zur  Zustimmung braucht es dann nurnoch einen einzigen Klick.</p>
<p>Es handelt sich um eine SEHR SEHR wichtige Petition,  die ALLE betrifft, die Musik machen, Musik hören, gerne auf Konzerte gehen  oder generell einem großen kulturell schadhaftem Mißstand in unserem Land  entgegentreten wollen: der Tantiemenverteilung der GEMA.</p>
<p>Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres  Parlaments kommen, wenn bis zum 17.Juli 50000 Unterschriften gesammelt sind.  Deshalb bitte ich euch alle diesen Aufruf an eure Freunde weiterzuleiten und  möchte insbesondere Musiker, Blogbetreiber und Journalisten um die  Bekanntmachung der Petition und zum Aufruf an der Teilnahme bitten.</p>
<p>Insbesondere geht es hierbei um die von der GEMA  beabsichtige Erhöhung der Gebühren bei Live Musik um 600% (!!). Dies wird  nicht nur den Veranstaltern schaden, manche, vor allem kleinere Konzerte  unmöglich machen, die Preise für Veranstaltungen erhöhen, es ist auch nicht  zum Nutzen der Musiker (wie man eigentlich erwarten könnte).<br />
Durch einen überaus komplexen Verteilungsplan, welcher  u.a. Radioairplays (es werden Deutschlandweit nur 25 (!!) Sender ausgewertet),  Chartpositionierungen (die Erstellung der zur Auswertung kommenden Charts ist  sehr fragwürdig), Unterscheidung zwischen E- und U-Musik (E ist sogenannte  ernste Musik, in erster Linie Klassik, U ist Unterhaltungmusik) beinhaltet,  werden die von der GEMA eingenommenen Gelder nicht direkt den auftretenden  Künstlern zugewiesen, sondern landen erst in einem großen Topf. Da fast alle  Independent-Artists weder auf Airplay, TV-Sendungen, oder Charterfolge, etc.  verweisen können, werden die Einnahmen vor allem Majorlabel-Artists, Lady  Gaga, Musikantenstadl und Co. zu Gute kommen. Es klingt abgedroschen, aber es  handelt sich hier um die Realität! Kleinere und mittelgroße Künstler (also der  größte Teil) werden von der Erhöhung der Gebühren in der GEMA-Sparte Livemusik  kaum profitieren! Im dreistelligen Euro-Bereich eingenommene Gebühren kön!<br />
nen  hier schnell zu einem Centbetrag zusammenschrumpfen.</p>
<p>Weitere Infos erfahrt ihr in der Petition selber.</p>
<p>Bitte nehmt euch die Zeit!</p>
<p>Vielen Dank schon im voraus.</p>
<p>André Bünning und das Team von Viking-Music.de</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sellaband &#8211; Chance oder Seifenblase?</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2009/06/sellaband-chance-oder-seifenblase/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 05:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der Etabliierten der Unterhaltungsbranche von einer Krise in die nächste hereinschlittern und immer noch nicht erkennen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1132" href="http://www.davidscott.de/sellaband-chance-oder-seifenblase/sellaband/"><img class="alignleft size-full wp-image-1132" style="margin: 5px 10px;" title="sellaband" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/06/sellaband.jpg" alt="sellaband" width="300" height="300" /></a>Während der Etabliierten der Unterhaltungsbranche von einer Krise in die nächste hereinschlittern und immer noch nicht erkennen, welche Chancen das Internet ihnen bietet, machen sich immer neue Entrepreneure wie CDBaby auf, das Netz zu erobern.</p>
<p>In einer Unterhaltung letzte Woche fiel der Name <a href="http://www.sellaband.com">sellaband</a>. Das Konzept dieser Website ist denkbar einfach. Wenn schon die Plattenindustrie kriselt, wenn die Wirtschaft aufgrund der jetzigen wirtschaftlichen Situation nicht mehr so bereit ist, Künstler zu sponsern, dann soll der Fan herhalten. So die Theorie!</p>
<p><strong>Zu sellaband:</strong></p>
<p>Das Konzept ist eigentlich ganz einfach:<br />
Der Künstler meldet sich kostenlos an. Das Ziel ist es, $50.000 zusammenzukriegen. Wenn das Geld da ist, finanziert sellaband damit die Produktion, Vertrieb etc. der nächsten Platte des Künstlers.</p>
<p>Wo kommt das Geld her?<br />
Auch ganz einfach: vom Fan. Der Fan meldet sich (auch kostenlos) an. Einmal angemeldet hat er die Möglichkeit (muß aber nicht), ein oder mehrere Anteile à $10 an seinem Künstler zu kaufen. Das Geld kommt auf einem Treuhandkonto, der Fan kann es aber jederzeit (mit Abzug von Bearbeitungskosten) zurückfordern.</p>
<p>Für seine Mühe bekommt jeder zahlende Fan eine Sonderausgabe der CD kostenlos. Auch verdient er an die fertige CD. Für jede CD, die verkauft wird, bekommt der Fan ca $2,50 und das 5 Jahre lang (also $2,50 geteilt durch 5000 Anteile natürlich).</p>
<p>Sellaband arbeitet mit vielen namhaften Unternehmen zusammen; unter anderem Amazon, Heineken etc. etc. In der Szene schlug dieses Konzept wie eine Bombe ein, allerdings zeigen die folgenden von mir zusammengestellten Statistiken auch, dass es nicht so einfach ist wie viele sich das vorstellen mögen:</p>
<p>Es sind zum Stichtag (14.6.2009) 4.528 Künstler bei sellaband registriert.<br />
Bislang wurden 22 Alben durch sellaband finanziert.<br />
2932 Künstler (64,76%) haben keine Anteile bisher verkaufen können<br />
Nur 147 Künstler (3,25%) haben mehr als 1.000 Euro gesammelt (= 2% von Ziel).</p>
<p>Das muß aber nicht unbedingt was heissen, denn es findet keine Auslese der Künstler statt. Jeder kann sich anmelden. Einzige Bedingung: Es müssen die Lieder des Künstlers sein, fremde Lieder sind nicht erlaubt.</p>
<p>Ganz ohne die Wirtschaft und reichen Gönnern geht es allerdings scheinbar nicht. Wer wirklich das Ziel erreichen will, braucht finanzkräftige Unterstützung. Am Beispiel von Katie Thompson, eine neuzeeländischen Künstlerin, die das Ziel fast zur Hälfte geschafft hat, sieht man, dass fast genau die Hälfte ihres Geldes von 4 &#8220;Fans&#8221; zusammengekommen ist, die Hälfte davon von einer Investmentbank.</p>
<p>Bei Radio Orange, die zu den glücklichen gehören, die eine CD schon durch sellaband herausbringen konnte, sieht es ähnlich aus. Eine Studio in Holland hat sie mit 1.500 Anteilen unterstützt (also $ 15.000)</p>
<p>Für den Fan ist sellaband sicherlich eine tolle Sache. so hat er die Möglichkeit, sich für seinen Liebling einzusetzen, und er kann sich als Teil des Teams fühlen. Auch die Beteiligung an den Einnahmen, wie klein sich auch sein  mögen, motivieren ihn sicherlich weiter.</p>
<p>Der Künstler profitiert natürlich auch davon, dass der Fan sich an ihn binden kann. Allerdings, wenn das Ziel erreicht werden soll, ist man auf die Beteiligung von finanzkräftigen Gönnern wohl angewiesen. Ob dieses bei sellaband auf Bäume wachsen, darf bezweifelt werden. Trotzdem ist dieser Form der Finanzierung für viele Künstler eine Chance. Zu verlieren gibt es für sie eh nichts. Sie sollten sich aber nicht zu sehr darauf verlassen, dass ihre nächste CD kurzfristig finanziert werden kann.</p>
<p>Demnächst geht die deutsche Website von sellaband an den Start. Ich bin gespannt auf die Resonanz, und ich bleibe am Ball</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spirit Horses</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 17:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal werden mir Lieder vorgestellt, die mich dann nicht mehr in Ruhe lassen. Es passiert nicht oft, aber vor 3 Tage hat's mich mal wieder weggehauen. Das Lied heisst "Spirit Horses"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-1081" href="http://www.davidscott.de/spirit-horses/heronsmiled/"><img class="size-full wp-image-1081 alignleft" style="margin: 5px 10px;" title="heronsmiled" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/06/heronsmiled.jpg" alt="heronsmiled" width="240" height="214" /></a>&#8220;<span style="color: #333399;">Es sind nicht nur Lieder, es sind Offenbarungen!</span>&#8221; (amazon.com Kommentar)</p>
<p><span style="font-size: medium;">Manchmal werden mir Lieder vorgestellt, die mich dann nicht mehr in Ruhe lassen.</span> Es passiert nicht oft, aber vor 3 Tage hat&#8217;s mich mal wieder weggehauen. Das Lied heisst &#8220;Spirit Horses&#8221; und ist von der &#8220;Native American&#8221; Sängerin <strong>Annie Humphrey</strong>.</p>
<p>Ich muß allerdings zugeben, dass ich ziemlich skeptisch war, als ich vor einigen Tagen ein Youtube-Link zu Annie Humphrey erhielt. Eigentlich kann ich mit dem Begriff &#8220;Indianer Musik&#8221; nicht allzuviel anfangen</p>
<p>Das Lied &#8220;<strong>Spirit Horses</strong>&#8221; ist wie ein frische Brise, erfrischend und mystisch zugleich, und die Hörproben der anderen Lieder auf der LP bei Amazon sind wirklich vielversprechend. Fest steht, diese Platte muß ich haben.</p>
<p>&#8220;<span style="color: #333399;">Näher an den Himmel komme ich in diesem Leben wohl nicht mehr</span>&#8221; (Kommentar bei youtube)</p>
<p>Annie wurde in einem Indianer Reservat am Leeth See im Norden von Minnesota geboren und ist dort auch aufgewachsen. Bereits im zarten Alter von 8 spielt sie Gitarre und Klavier, und als junge Frau fängt sie an, Lieder zu schreiben.</p>
<p>Im Reservat allerdings fühlt sie sich eingeengt und im Alter von 23 Jahren beschliesst sie, zur USA-Marine zu gehen. In 1994 wird sie mit Ehren von der Marine entlassen.</p>
<p>In der Folgezeit verbringt sie ihre Zeit als Mutter, und konzentriert sich auf ihre Musik. Die Mutterschaft, sagt sie, ist aber ihre größte Errungenschaft. &#8220;Meine Kinder sind meine einzige Inspiration&#8221; sagt sie.</p>
<p>Ihre Karriere entstand durch die Notwendigkeit, Geld zu verdienen. So begann sie, in Kaffeehäuser und bei lokalen Veranstaltungen zu singen. Über die Jahre fokussiert sich Ihr Songschreiben auf einem zentralen Thema, nämlich mutig zu sein und eine gute Reise durch&#8217;s Leben zu haben.</p>
<p>Ihre vielbeachtete Erst-LP &#8220;The Heron Smiled&#8221; war auch gleichzeitig ihr Durchbruch in der Native American Musikszene und hat ihr viele Awards in dieser Sparte beschert. Nichts desto trotz hält sich ihr Bekannheitsgrad unverständlicherweise in Grenzen &#8211; in Deutschland sowieso.</p>
<p>Ihre LP <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00004SB06?ie=UTF8&amp;tag=davidscott-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B00004SB06">The Heron Smiled</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=davidscott-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B00004SB06" border="0" alt="" width="1" height="1" /> ist bei amazon.de zu kaufen, allerdings mit einer etwas längeren Lieferzeit</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="405" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gd6wsVgWoUI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="405" src="http://www.youtube.com/v/gd6wsVgWoUI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Rocshire Records &#8211; Die ganze Geschichte</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2009/05/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 09:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte von Rocshire Records ist eine erstaunliche Geschichte. Das Leben dieser Firma war genauso sensationell wie]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-large wp-image-902" style="margin: 5px 30px;" title="rocshireposter" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/rocshireposter-302x400.jpg" alt="rocshireposter" width="242" height="320" /><span style="font-size: medium;">Die Geschichte von Rocshire Records ist eine erstaunliche Geschichte. Das Leben dieser Firma war genauso sensationell wie skandalumwittert</span></p>
<p>Gegründet wurde Rocshire Records in Juni 1982 vom exzentrischen Rocky Davis und seiner Frau Shirley &#8211; so entstand auch der Name Rocshire. Rocky hatte angeblich sein Geld angeblich mit der Schifffahrt verdient, und war selbst auch ein ehemaliger Musiker. Shirley hatte einen Namen für sich als Tourmanagerin gemacht, arbeitete zu dieser Zeit allerdings nicht aktiv in der Firma ihres Mannes.</p>
<p>Schon die Gründung der Firma hatte in der Branche für viel Aufgregung gesorgt. Zu einer Zeit, wo die großen Plattenlabels von Kalifornien an die Ostküste Amerikas gezogen sind, ließ sich Rocshire Records in einem Gewerbegebiet in Anaheim, Orange County nieder. Deweiteren waren die Zahlen aus der Plattenindustrie schon damals nicht gerade vielversprechend. Während der Industrie in 1976 $4,1 Billionen umgesetzt hatte, ware es in 1983 nur noch $3,6 Billionen, und Insider erwarteten für &#8217;84 einen Rückgang von weiterer 10%.</p>
<p>Dies alles kümmerte Rocky Davis freilich nicht. Der Legende nach hat er die Firma eh nur gegründet, weil er sich in der kalifornischen Band Citzen Kane verliebt hatte. Um diese auf Vinyl zu bekommen, beschloß er, ein eigenes Aufnahmestudio zu bauen.</p>
<p>Um seine Pläne zu realisieren nahm er die Hilfe von Lester Claypool (früher bei RCA und ABC Records) in Anspruch, der ihn während des Baus des Studios beraten und unterstützen sollte. Claypool warf dann alle Planungen um und entwarf ein State-of-the-Art Studio, in dem der erste Neve 8128 Mischpult der Welt  eingebaut wurde. Claypool wurde Vize-Präsident von Rocshire.</p>
<p>&#8220;Als ich die Tragweite dessen erkannte, was Rocky vor hatte, war mir klar, dass wir jemanden mit Fachkenntnisse brauchten,&#8221; sagte er, &#8220;also habe ich Gary  empfohlen. Er hatte zu der Zeit nichts Besseres vor, also sagte er, &#8216;ja, warum nicht, lass uns eine Plattenfirma gründen&#8217;&#8221;</p>
<p>Gary Davis (übrigens nicht mit Rocky verwandt) hatte bei Motown, ABC Records und Warner Brothers Erfolge als Manager gefeiert, und um Rocky Davis die Sache schmackhaft zu machen, griff Claypool zu einer List: Er lud sein Auto mit Dutzenden von Goldenen Schallplatten, die der 40-jähriger Gary früher in seiner Karriere verdient hatte. Als Rocky dann die Namen auf die Platten sah &#8211; Fleetwood Mac, The Doobie Brothers, Steely Dan, Billy Preston, The Crusaders, Tom Petty und andere, war er begeistert, und Gary hatte sein Job.</p>
<p>&#8220;Rocky war nie darüber begeistert, wie die Künstler von den Labels behandelt wurde, sagte Davis, &#8220;was wir machen, ist ein Plattenlabel kreieren, wo der Künstler an erster Stelle steht.&#8221;</p>
<p>Das Konzept von Rocshire lautete &#8220;Home of the Artists&#8221; und offensichtlich war die Ausrichtung der Firma wirklich so. &#8220;Unser Ziel ist, Künstler zu entwicklen, nicht nur Lieder,&#8221; sagte Gary Davis damals. &#8220;Wenn ein Künstler ins Studio kommt,&#8221; erklärte er weiter, &#8220;wird er in einem Haus auf Laguna Beach untergebracht. Da ist eine entspannte Atmosphäre, in sofern muss er sich nur um seine Musik kümmern.&#8221;</p>
<p>Dies tat der Künstler denn auch in dem super-modernen Studio. Rocshire verfügte auch über ein eigenes Tourensystem, komplett mit Bühne, Licht- und Soundsystem.</p>
<p>Bis zum Sommer 1983 hatte Rocky zwischen$3 Millionen und $4 Millionen in seine Firma investiert, und einige Analysten merkten an, dass die Finanzierung Rocshires größte Problem werden könnte. Laut Industrie-Analyst Kai Rudmann, dessen Papier &#8220;Radio Tip Paper&#8221; in der Branche am meisten Respekt entgegengebracht wurde, kostete ein Durchschnittsalbum von einem großen Label ca. eine halbe Million Dollar &#8211; pro Album, versteht sich.</p>
<p>Rudmann: &#8220;Große Labels haben großes Geld. Das ist so im Fernshen, bei Spielfilmen, bei allen Projekten in Entertainment-Bereich. Und wenn man von Projektkapital in dieser Nachbarschaft redet, das wird schon ein großes Problem.&#8221;</p>
<p>Man gestand allerdings Rocshire eine sehr intelligente Konzeption zu. &#8220;Rocshire gibt viel Geld aus, aber sie machen es so, dass sich künftige Ausgaben im Rahmen halten werden, &#8221; schrieb das Orange County Magazine in ihrer August 1983 Ausgabe, &#8220;Die Gesellschaft ist auf dem besten Weg, ein autarker Entertainment-Komplex zu werden.&#8221;</p>
<p>Bei Rocshire wies man zudem auf die niedrigen Betriebskosten hin. Aufgrund dieser Tatsache, müsse die Firma nicht so viele Schallplatten verkaufen wie die großen. Claypool schätzte, dass ein Künstler bei Rocshire 20.000 bis 25.000 Schallplatten absetzen musste, um auf plus-minus Null zu kommen &#8211; &#8220;Nicht soviel nach heutigen Standards.&#8221; Rocshire setzte zudem auf relativ unbekannte Künstler. Dadurch hielten sich Vorauszahlungen und Vorschüße in Grenzen. Und da die Firma ihr eigenes Studio hatte, entstanden dort auch kaum Kosten.</p>
<p>Die Zugpferde von Rocshire waren ex-Rainbow Mann Tony Carey sowie Chad &amp; Jeremy, die Erfolge während der British Invasion der USA gefeiert hatten, aber in den letzten 20 Jahre keine neue Schallplatten herausgebracht hatten. Besonders mit Carey feierte Rocshire einige bemerkenswerten Erfolge. Laut Radio and Records gehörte Carey&#8217;s LP &#8220;Tony Carey&#8221; zu den 20 meistgehörten Schallplatten des Landes in 1983. Die gleiche Publikation listete Carey&#8217;s Single &#8220;I Wont Be Home Tonight&#8221; auf Platz 16 der meistgespielten AOR Tracks.</p>
<p>&#8220;Ich bin geschockt&#8221; sagte damals Steve Rosenthal, Director of Artist Relations bei Westwood One, dem größten Vertreter der national gesponserten Radio-Sender in den USA. &#8220;Was Rocshire mit einem Künstler wie Tony Carey geschafft hat, ist nahezu unmöglich. Sie werden ja immerhin ausschließlich von Independents vertrieben und haben nicht das gleiche Gewicht wie die großen Firmen, oder die Kleinen, die von den Großen vertrieben werden. David Geffen lässt seine Produkte durch Warner Brothers vertreiben, und Berkeley Records, die mit Greg Kihn einen großen Hit landete, hat Elektra/Asylum. Aber dass eine komplett unabhängige Firma dies schafft, gleich einen Militärputsch!&#8221;</p>
<p>Analyst Rudmann sah das etwas anders &#8220;die Tatsache, dass seine Produkte von Unabhängigen vertrieben werden, ist ehe ein Vorteil und kein Hindernis. So war es früher, und so wird eine größere Flexibilität ermöglicht&#8221;</p>
<p>Und Lester Claypool meinte: &#8220;Ich wusste, dass das Produkt gut ist, und mit Gary David an meiner Seite, der die Promotion koordiniert hat, habe ich erwartet, dass wir Erfolg haben.</p>
<p>Der Erfolg sollte aber bald ein jähes Ende nehmen.</p>
<p>Zunächst aber musste Gary Davis mit einer persönlichen Tragödie fertigwerden.<br />
Seine Tochter Stacy war eine Promotionsbeauftragte bei Rocshire Records. Sie bereiste das Land und besuchte unter anderem Radio Stationen, die in Colleges betrieben wurden, weil Rocshire diesen Markt knacken wollte. Auf dem Weg zur &#8220;College Media Journal Musik Wochenende&#8221; in Oktober in New York, wurde ihr Auto auf dem Weg zum Flughafen von einem betrunkenen Fahrer gerammt. Sie wurde auf der Stelle getötet.</p>
<p>Es sollte aber noch schlimmer kommen. Kaum ein Jahr später gab es Rocshire nicht mehr. Was alle nicht wussten, was Gary Davis und Lester Claypool auch wohl nicht wussten: Rocshire Records wurde auf unterschlagenes Geld aufgebaut. Die Millionen, die Rocky Davis in seine Firma gepumpt hatte, waren, zumindest zum Teil geklaut.</p>
<div id="attachment_931" class="wp-caption alignleft" style="width: 411px"><a rel="attachment wp-att-931" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/billboard/"><img class="size-full wp-image-931" title="billboard" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/billboard.jpg" alt="Quelle: Billboard 21.12.1984" width="401" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: Billboard 21.12.1984</p></div>
<p>Hier kommt die Frau von Rocky, Shirley Lindsay Davis, ins Spiel. Shirley war, wie bereits oben erwähnt, nicht in der Firma ihres Mannes aktiv, obwohl sie früher Tourmanagerin gewesen war. Sie war laut einer ehemaligen Mitarbeiterin Diane L. &#8220;Systems Analyst&#8221; in der Hughes Medical Fund bei Hughes Aircraft und hatte 60 Leute unter sich, und laut ihre Beschreibung, hatte sie die komplette Kontrolle über die Abteilung. Mitarbeiter, die sich gegen sie stellten, wurden kalt abserviert, sie hatte wohl die absolute Macht.</p>
<p>Anders ist es auch nicht zu erklären, dass es ihr gelungen ist, aus einer streng bewachten Abteilung so viel Geld zu entwenden, das immerhin reichte, um Rocshire Records mit all ihren Studios, Büros usw. zu finanzieren und über Wasser zu halten.</p>
<p>Irgendwann wurden die IRS und FBI auf Rocshire aufmerksam, die Firma wurde geschlossen und die noch vorhandene Masse beschlagnahmt. Zunächst war der Rede von 3 Millionen Dollar, die entwendet wurden, aber letzendlich wurden Gary und Shirley wegen $12,7 Millionen angezeigt und verurteilt. Shirley erhielt 10 Jahre Gefängnis für ihre Beteiligung an dieser Sache. Ihre Tochter Kathy, die angeblich mit verwickelt wurde, wurde aufgrund ihres Alters nicht verklagt, aber offensichtlich wanderte sie dann doch später wegen einer ähnlichen Geschichte ins Gefängnis.</p>
<p>Shirley selber hatte laut einer ehemaligen Mitarbeiterin immer damit geprallt, mehr als $33 Millionen gestohlen zu haben. &#8220;Was ich überhaupt nicht anzweifele,&#8221; schrieb sie, &#8220;Shirley Lindsay Davis spazierte Tag für Tag über einem Zeitraum von 4 Jahren aus einer abgesicherten Abteilung mit Schecks im Wert von $100.000, alle mit einem Einzelwert unter $10.000. Das Maximum, was wir drucken konnten. Sie war Systems Analyst, jedes medizinische Problemfall landete auf ihren Schreibtisch.&#8221;</p>
<p>Während einer Ebay Transaktion vor gut 2 Jahre hatte ich kurz Kontakt zu einem Neffen von Shirley Davis. Ihre Familie hat wohl (verständlicherweise) versucht, die ganze Geschichte zu vertuschen. Aus diesem Grunde wussten die Leute, zu den ich Kontakt hatte, von der ganzen Geschichte gar nichts und wurden erst durch mein Nachfragen auf die Geschichte aufmerksam. Für sie war Shirley in den 80er Jahre einfach verschwunden &#8211; man erzählte ihnen, sie wäre weggezogen.</p>
<p>Die Folgen für die Musiker war natürlich verheerend. Sie verloren alles &#8211; sogar die Bänder wurden von der FBI beschlagnahmt und wurden nicht wieder gesehen.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>selektive Diskografie</strong></span><br />
(Diese Liste ist nicht vollständig)</p>
<table style="width: 100%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-945" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/tonycarey/"><img class="alignleft size-large wp-image-945" title="tonycarey" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/tonycarey-400x400.jpg" alt="tonycarey" width="50" height="50" /></a></td>
<td>Tony Carey</td>
<td>Tony Carey</td>
<td>LP</td>
</tr>
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-946" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/wontbehome/"><img class="alignleft size-full wp-image-946" title="wontbehome" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/wontbehome.jpg" alt="wontbehome" width="50" height="50" /></a></td>
<td>Tony Carey</td>
<td>I Won&#8217;t Be Home Tonight</td>
<td>LP</td>
</tr>
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-941" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/alcatrazz/"><img class="alignleft size-full wp-image-941" title="alcatrazz" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/alcatrazz.jpg" alt="alcatrazz" width="50" height="50" /></a></td>
<td>Alcatrazz</td>
<td>No Parole From Rock And Roll</td>
<td>LP</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 50px;"><a rel="attachment wp-att-938" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/theboy/"><img class="alignleft size-full wp-image-938" title="theboy" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/theboy.jpg" alt="theboy" width="50" height="50" /></a></td>
<td>Caro</td>
<td>The Boy Is Mine</td>
<td>LP</td>
</tr>
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-944" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/chadandjeremy/"><img class="alignleft size-full wp-image-944" title="chadandjeremy" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/chadandjeremy.jpg" alt="chadandjeremy" width="50" height="50" /></a></td>
<td>Chad Stuart &amp; Jeremy Clyde</td>
<td>Chad Stuart &amp; Jeremy Clyde</td>
<td>LP</td>
</tr>
<tr>
<td><a rel="attachment wp-att-949" href="http://www.davidscott.de/rocshire-the-rise-and-fall-einer-plattenfirma/williams/"><img class="alignleft size-full wp-image-949" title="williams" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2009/05/williams.jpg" alt="williams" width="50" height="50" /></a></td>
<td>Lenny Williams</td>
<td>Changes</td>
<td>LP</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>ohne Abbildung</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Maxine Watta, Maxina Watta (LP, Album)<br />
The Suttons, Kraazy (12&#8243;)<br />
Geoff Edmunds, Geoff Edmunds (LP)</td>
<td valign="top">Cee Farrow, Red and Blue (LP)<br />
Cee Farrow, Should I Love You / Paint It Blue (7&#8243;)</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Still Got The Blues geklaut?</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2008/12/still-got-the-blues-geklaut/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 18:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Moore]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Winter]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem Bericht von Spiegel Online hat das Landgericht München entschieden, dass zumindest Teile von Gary Moore&#8217;s Hit &#8220;Still Got The Blues&#8221; nicht aus der Feder von Gary stammen. Streitpunkt war das legendäre Gitarrenintro, das nach Meinung des Gerichtes vom deutschen Musiker Jürgen Winter bereits 1974 geschrieben wurde. Ausschlaggebend für das Urteil war die Tatsache, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2008/12/moore.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-220 alignleft" style="margin: 5px 10px;" title="moore" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2008/12/moore-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach einem Bericht von Spiegel Online hat das Landgericht München entschieden, dass zumindest Teile von Gary Moore&#8217;s Hit &#8220;Still Got The Blues&#8221; nicht aus der Feder von Gary stammen. Streitpunkt war das legendäre Gitarrenintro, das nach Meinung des Gerichtes vom deutschen Musiker Jürgen Winter bereits 1974 geschrieben wurde.</p>
<p>Ausschlaggebend für das Urteil war die Tatsache, dass Gary Moore sich zu dieser Zeit in Deutschland aufhielt und somit das Lied (das niemals veröffentlicht wurde, sondern nur auf live Konzerte und mindestens einmal im Radio gespielt wurde) hätte hören können. Ein Guthaben wollte nicht ausschliessen, dass ein Musiker wie Gary die Melodie mehr als 16 Jahre lang im Gedächtnis haben könnte. Man wolle ihm zwar nicht unterstellen, das er dieses Intro bewusst kopiert habe, aber darauf käme es auch nicht an.</p>
<p>Jetzt gilt es für Gary Moore wohl, die Hose herunterzulassen und dem Gericht mitteilen, wieviel er mit seinem Lied verdient hat&#8230;</p>
<p>Aber ist die Lage wirklich so klar? Glücklicherweise hilft uns youtube ein wenig auf die Spur&#8230;</p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=hqudqHsrQaY">http://de.youtube.com/watch?v=hqudqHsrQaY</a><br />
Das Original von Jürgen Winter. Ab 6.20 Minuten ist eine <em>Ähnlichkeit</em> nicht zu leugnen&#8230; (das Stück ist insgesamt über 12 Minuten lang</p>
<p><a href="http://de.youtube.com/watch?v=Xx3yXUunEq8">http://de.youtube.com/watch?v=Xx3yXUunEq8</a><br />
Still Got The Blues &#8211; Gary Moore</p>
<p>Merkt ihr die Ähnlichkeit, oder findet ihr es ein wenig überzogen?</p>
<p>Hier die Pressemitteilung des Gerichtes zu diesem Fall</p>
<h3>&#8220;Urteil im Plagiatsprozess um „Still got the Blues“</h3>
<p class="text">(Pressesprecher: VRiLG Dr. Frank Tholl)</p>
<p>Die 21. Zivilkammer des Landgerichts München I hat heute über den Plagiatsvorwurf in Sachen „Still got the Blues“ entschieden.</p>
<p>Der Kläger hatte behauptet, das Gitarrensolo in „Still got the Blues“ (1990) sei aus seinem Werk „Nordrach“ (1974) entnommen worden. „Nordrach“ war allerdings seinerzeit nicht auf Tonträger erhältlich, sondern lediglich auf diversen Live-Konzerten und jedenfalls einmal im Radio zu hören gewesen. Der Beklagte hatte dann auch behauptet, „Nordrach“ nicht gekannt zu haben.</p>
<p>Nach Ansicht des Gerichts waren die Übereinstimmungen beider Stücke aber so frappierend, dass von einer Übernahme auszugehen war, zumal das Gericht auch annahm, dass der Beklagte „Nordrach“ gehört haben konnte. Zu klären war auch, ob sich der Beklagte das Stück aus „Nordrach“ über 16 Jahre merken konnte – schließlich gab es keine Tonträger, auf denen man es sich immer wieder anhören hätte können. Der zu dieser Frage gehörte gerichtliche Sachverständige wollte eine solche Gedächtnisleistung eines Musikers nicht ausschließen.</p>
<p>Das Gericht hatte jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Übernahme bewusst erfolgte; allerdings stellt auch eine nur unbewusste Übernahme eine Urheberrechtsverletzung dar. Deshalb verurteilte das Gericht den Beklagten und seine Plattenfirma zur Auskunft und Schadensersatzleistung. Den geltend gemachten Unterlassungsanspruch versagten die Richter dem Kläger hingegen. Er hatte nämlich gleichzeitig beantragt, bei der GEMA als Mitkomponist geführt zu werden. Das – so meinte das Gericht – ginge dann doch nicht zusammen: Einerseits an der Auswertung des Songs partizipieren zu wollen, andererseits aber Aufführung und Verbreitung des Werkes verhindern zu wollen.</p>
<p>(Urteil des Landgerichts München I, Az. 21 O 23120/00; nicht rechtskräftig)&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,594279,00.html">http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,594279,00.html</a></p>
<table style="width: 50%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #333333; padding-left: 30px; background-color: #ffffcc;">Fotos von Gary Moore © <strong><a href="http://www.myspace.com/asterhicks">Rainer Merkel</a></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Dieser Fall sollte aber andere Künstler Mut machen, ihr geistiges Eigentum zu schützen. Wie man sieht, kann ein kleiner Künstler es durchaus mit mächtigen Gegner aufnehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>die Wahrheit über Rocshire Records</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2008/12/die-wahrheit-uber-rocshire-records/</link>
		<comments>http://www.davidscott.de/2008/12/die-wahrheit-uber-rocshire-records/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 09:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rocshire]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich intensiv um die Musikszene beschäftigt, hört man von Zeit zu Zeit einige skurrilen Geschichten. Eine der seltsamsten, die mir bisher über den Weg gelaufen ist, ist die Geschichte von Rocshire Records. Rocshire ist mir das erste Mal begegnet als ich angefangen hatte, für die Caro Fanpage eine Biografie zu recherchieren. Ausgangspunkt war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2008/12/rocshire.jpeg"><img class="size-medium wp-image-196 alignleft" style="margin: 5px 10px;" title="rocshire" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2008/12/rocshire.jpeg" alt="The Rocshire Logo" width="150" height="94" /></a></p>
<p>Wenn man sich intensiv um die Musikszene beschäftigt, hört man von Zeit zu Zeit einige skurrilen Geschichten. Eine der seltsamsten, die mir bisher über den Weg gelaufen ist, ist die Geschichte von Rocshire Records.</p>
<p>Rocshire ist mir das erste Mal begegnet als ich angefangen hatte, für die <a href="http://www.caro-fans.de"><strong>Caro Fanpage</strong></a> eine Biografie zu recherchieren. Ausgangspunkt war eine etwas mysteriöse, zweite Version von ihrem Album &#8220;The Boy Is Mine&#8221;. Die Geschichte dazu ganz kurz: Da Caro sich damals trotz aufkommenden &#8220;Neue Deutsche Welle&#8221; weigerte, deutsch zu singen, hat ihre Plattenfirma sie damals (1982) nach London geschickt, um &#8220;The Boy Is Mine&#8221; aufzunehmen. Unzufrieden, fährt sie ein Jahr später nach Anaheim, Kalifornien zu Rocshire Records, um die Vocals neu aufzunehmen, nachdem sie die Rechte von WEA bekommen hatte.</p>
<p>Rocshire Records wurde von Clyde (Rocky) Davis und seine Frau Shirley gegründet. Ihr Slogan war Home of the Artists, also Heimat der Künstler. Und in der Tat war es wohl so. Caro berichtet, dass die Künstler die hochmodernen Studios sogar kostenlos nutzen konnten, wenn sie nicht besetzt waren&#8230;</p>
<table style="border: 0pt solid #c0c0c0; width: 95%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #c0c0c0; text-align: left;"><strong>Unter anderem waren foglende Künstler bei Rocshire:</strong><br />
Tony Carey, Chad &amp; Jeremy, Lenny Williams, Adrenalin, Alcatrazz, Caro</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Als kleine Firma versuchte Rocshire wohl auch in den Markt der Studentensender in den USA einzudringen. Außendienstmitarbeiterin war eine gewisse Stacy Davis, Tochter von Gary Davis, der bei Rocshire mit Caro arbeitete. Die noch sehr junge Stacy kam bei einem Autounfall vor ungefähr genau 25 Jahre ums Leben.</p>
<p>Die interessanten Figuren in dieser Geschichte sind aber die Gründer der Firma Rocky und Shirley. Shirley hatte einen Namen für sich als Konzertveranstalter gemacht, über Rocky ist wenig bekannt. Was die Künstler, die bei Rocshire unter Vertrag waren <em>(natürlich)</em> nicht wussten: Die Firma wurde komplett finanziert von einigen Millionen Dollar, die Shirley vom Howard Hughes Medical Research Fund (die zu Hughes Aviation gehörte) veruntreut hatte, als die dort als Buchhalterin gearbeitet hatte.</p>
<p>Natürlich kamen irgendwann FBI und IRS den beiden auf die Spur. Sie wurden verhaftet, Rocshire wurde geschlossen, und die vorhandene Masse, inklusive alle Master Tapes, wurde von den Behörden beschlagnahmt. Selbst heute, gut 35 Jahre später, scheint niemand zu wissen, was mit den Bändern passiert ist.</p>
<table style="width: 95%;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 1px solid #c0c0c0;"><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.caro-fans.de/caro/biografie/">http://www.caro-fans.de/caro/biografie/</a><br />
<a href="http://iamchuckthewriter.blogspot.com/2008/10/chuck-writer-remembers-stacy-davis.html">http://iamchuckthewriter.blogspot.com/2008/10/chuck-writer-remembers-stacy-davis.html</a><br />
<a href="http://blog.mixonline.com/audiobites/2007/07/31/one-way-to-make-a-million-bucks-in-the-music-biz/">http://blog.mixonline.com/audiobites/2007/07/31/one-way-to-make-a-million-bucks-in-the-music-biz/</a><br />
diverser Schriftverkehr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h6>This is the h6 tag>7h6></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Crimes of the Heart</title>
		<link>http://www.davidscott.de/2008/12/crimes-of-the-heart/</link>
		<comments>http://www.davidscott.de/2008/12/crimes-of-the-heart/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 01:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Crimes of the Heart]]></category>
		<category><![CDATA[Maggie Bell]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hauke]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Pörtner]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir gestern, zum ersten Mal nach vielen Jahren, das Album "Crimes of the Heart" von Maggie Bell angehört.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_185" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><a href="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2008/12/crimes.jpg"><img class="size-medium wp-image-185 left" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" title="crimes" src="http://www.davidscott.de/wp-content/uploads/2008/12/crimes.jpg" alt="" width="290" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Maggie Bell - Crimes of the Heart</p></div>
<p>Ich habe mir gestern, zum ersten Mal nach vielen Jahren, das Album &#8220;Crimes of the Heart&#8221; von Maggie Bell angehört.</p>
<p>Obwohl ich immer ein große Fan ihrer Musik war, hat mir dieses LP nie wirklich vom Hocker gerissen. Die Songs wirken lieblos auf mich, vielmehr die Produktion wirkt so &#8230; &#8220;Crimes of the Heart&#8221; war sowieso eine merkwürdige Geschichte. Eine deutsche Produktion Ende der 80er, völlig ohne Promotion und voller Geheimnisse, den meisten Maggie Bell Fans unbekannt. Sie taucht auch in vielen Diskografien von Maggie nicht auf. Auf der CD sind auch keinerlei Credits für die Musiker, und wer die Songs geschrieben hat, weiß keiner, weil es nirgendwo steht. Sie sind beim GEMA Online Datenbank (jedenfalls für mich) auch nicht zu finden.</p>
<p>Aber als ich mir die Scheibe gestern angehört habe, hat mich die Instrumentierung des Albums an irgendetwas erinnert.</p>
<p>Vor einiger Zeit hat mich einen Bekannten auf einer Website im Internet hingewiesen. Der Inhaber dieser Site, ein gewisser Matthias Brendel, hat mit verschiedenen Künstler &#8211; unter anderem Inga Rumpf und Caro &#8211; Demos aufgenommen, die er nun Jahre später als Soundclips auf seiner Seite presentiert. Er beansprucht auch die Copyrights für sich, was ich nun dahingestellt lasse, obwohl eins der Lieder mit Caro &#8220;Till I Did It Again&#8221; im gleichen Jahr (1987) auf ihre Josy T. Album veröffentlicht wurde &#8230;</p>
<p>Die Instrumentierung geschah nach seinen Angaben auf dieser Seite ausschließlich mit einem Prophet 5 Synthesisor. Zum Punkt zu kommen, &#8220;Crime of the Heart&#8221; hat mich an Matthias Musik erinnert. Auf seiner Seite steht freilich nichts von einer Zusammenarbeit mit Maggie Bell, also Zeit zu recherchieren&#8230;</p>
<p>Das Cover, wie gesagt, gibt nicht viel an Information her&#8230; Keine Musiker, keine .. nah, das habe ich alles schon dargelegt. Doch eine Spur gibt es &#8211; die Produzenten</p>
<p>&#8220;Produced by Rainer Pörtner for Hotline Productions&#8221; (Hotline? War das nicht Frankfurt?) &#8220;Executive Producer: Peter Hauke&#8221;. Na, da klingelt es aber&#8230;. Peter Hauke war Produzent von Caro&#8217;s Album &#8220;Caro&#8221; in 1980 &#8211; aufgenommen in den Hotline Studios &#8211; und Rainer Pörtner hat Caro&#8217;s LP &#8220;The Boy Is Mine&#8221; in den USA mit produziert (Executive Producer).</p>
<p>Eine direkt Verbindung von Matthias zu Maggie habe ich allerdings noch nicht gefunden. Vielleicht gibt es die auch nicht, und ganz ehrlich &#8230; wen interessiert&#8217;s?</p>
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